Strom

In Deutschland verbleibt die Stromerzeugung 2016 mit knapp 650 Mrd. kWh Strom auf dem Niveau des Vorjahres 2015. Mit einer Bruttostromerzeugung von rd. 174 Mrd. kWh im Jahr 2016 erreicht  Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Zahlen bezogen auf den Bund einen Anteil von knapp 30 Prozent. Damit trägt NRW von allen Bundesländern am stärksten zur Stromversorgung bei. An erster Stelle bei der Stromerzeugung steht in NRW 2016 mit 43 Prozent die Braunkohle vor der Steinkohle mit 26 Prozent. Neben den konventionellen Energieträgern kommt den erneuerbaren Energien in NRW eine wachsende Bedeutung zu. Lag der EE-Anteil (inkl. Grubengas) an der Bruttostromerzeugung 2002 noch bei knapp zwei Prozent, ist er bis 2016 auf über zehn Prozent gestiegen.

Der bundesweite Bruttostromverbrauch erreichte in den letzten Jahren eine Größenordnung von knapp 600 Mrd. kWh (2016 und 2015: 595 Mrd. kWh, 2014: 591 Mrd. kWh). In Nordrhein-Westfalen wurden 2015 ca. 150 Mrd. kWh verbraucht, das sind etwa 25 Prozent des gesamten Bundesverbrauchs. Der Netto-Stromexportüberschuss in Deutschland stieg 2016 auf rd. 54 Mrd. kWh und damit auf einen neuen Rekordwert.

 

Hinweis zu NRW-Zahlen für 2016: Daten zum Bruttostromverbrauch werden nach aktuellem Stand voraussichtlich Anfang 2019 veröffentlicht.